Mikrocontroller-Kontinuum von 8 bis 32 bit

Freescale verwirklicht mit seiner neuen Mikrocontroller-Baureihe „Flexis-QE128“ ein neues Konzept, das dem Anwender einen einfachen Umstieg von einer 8-bit- auf eine 32-bit-Architektur ermöglicht.

Die Prozessoren sind pinkompatibel, mit der gleichen Peripherie ausgestattet und lassen sich mit den gleichen Entwicklungstools programmieren.

Dabei kommt im 8-bit-Mikrocontroller „MC9S08QE128“ der S08-Kern zum Einsatz, die 32-bit-Ausführung „MCF51QE128“ nutzt den neuen Coldfire-V1-Kern. Dabei hat der Hersteller dafür gesorgt, dass der Umstieg auf die anderer Leistungsklasse durch „Umstecken“ möglich wird. So kann etwa ein Entwickler die gleiche Platine, den gleichen Software-Code und die gleichen Entwicklungstools einsetzen, wenn er eine vergleichbare Anwendung erstellt, die eine höhere Rechenleistung benötigt. Nach dem Austausch muss lediglich der Code mit Hilfe des „CodeWarrior Development Studios“ neu kompiliert werden.

Beide Mikrocontroller-Varianten bieten Betriebsarten zur Optimierung der Stromaufnahme. Bei Betrieb mit einem externen 32-MHz-Oszillator etwa benötigen sie weniger als 1 µA Strom. Der integrierte Spannungsregler macht zudem kurze „Wake up“-Zeiten aus dem Sleep-Modus möglich: typisch 6 µs. Im Stop-Modus mit dem geringsten Strombedarf nehmen die Bausteine 370 nA auf. Darüber hinaus kann per „Clock Gating“ der Takt für nicht benutzte Module deaktiviert werden, was zu einer Senkung der Stromaufnahme um ein Drittel führen kann.

Freescale unterstützt die Platinen-Entwicklung mit dem „Evaluation Board EVBQE128“ und eine Bibliothek mit Referenzdesigns und Applikationsschriften. Zusätzlich können sich die Entwickler mit „Virtual Labs“ und Webcast per Internet schlau machen.


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