Microsoft baut Automotive-Plattform aus

Microsoft Automotive wird seine Angebotspalette für die Automobilindustrie erweitern. Die »Software-plus-Services« sollen eine neue Wachstumsstufe in diesem Geschäftsbereich einläuten. Ein Schwerpunkt liegt auf Software-Plattformen für In-Car-Systeme.

Die Automotive Business Unit (ABU) will ihre Investitionen in diesem Geschäftsjahr um mehr als 30 Prozent erhöhen. Vor allem sollen die technischen Ressourcen für die In-Car-Software-Plattformen erweitert werden. Damit will man Automobilherstellern ermöglichen, innovative Infotainment-Lösungen zu entwickeln. Dieses Marktsegment ist besonders wachstumsträchtig, weil es getrieben wird von steigenden Ansprüchen der Kunden.

»Microsoft Live Search for Devices« ist der erste verfügbare Dienst für die Automotive-Plattformen. Er bildet die Grundlage, um Anwendungen wie lokale Suchdienste für das In-Car-Infotainment entwickeln. Zudem soll er eine einfachere Integration in die Microsoft-Automotive-Plattformen Windows Automotive und in zukünftige Versionen von Microsoft Auto ermöglichen. In Europa wird die Microsoft-Plattform unter anderem für die Entwicklung der Blue&Me-Technologie von Fiat eingesetzt, in den USA verwendet Ford die  Software für seine SYNC-Lösung.
 
Martin Thall, der die Automotive Business Unit in der Start-up-Periode geführt hat, übernimmt neue Aufgaben und wird abgelöst von Tom Phillips, der zum General Manager von ABU ernannt wurde. »Ich möchte Martin für seine großartige Arbeit danken. Seine Führung und seine herausragenden Fähigkeiten im Bereich Business Development waren genau das, was ABU benötigte, um die Plattform zu etablieren und die nächste Stufe zu erreichen«, so Tom Gibbons, Corporate Vice President, Specialized Devices and Applications Group (SDA) von Microsoft. »Zur Weiterentwicklung des Geschäfts vertrauen wir nun auf Tom Phillips‘ Know-how bei der Etablierung neuer Software- und Service-Unternehmen auf dem Markt. «

Tom Phillips hat in 16 Jahren bei Microsoft verschiedene Führungspositionen in der Software- und Hardware-Entwicklung sowie im Vertrieb bekleidet. Er war in dieser Zeit für mehr als 20 Produkt-Launches zuständig und baute neue Geschäftsbereiche aus. Phillips wird jetzt die Verantwortung für die Automotive Business Unit sowie für die Microsoft Global Services Group von SDA übernehmen.