Mentor Graphics unterstützt Design-für-Six-Sigma in der Automobilindustrie

Das Virtual-Prototyping-Tool SystemVision von Mentor arbeitet ab sofort mit Design-for-Six-Sigma (DFSS), um kostengünstige Design-Innovationen durch modellgetriebene Entwicklung zu realisieren.

Den komplexen Prozess der Produktentwicklung effizient zu realisieren ist schwierig. Auch ist der Einsatz physikalischer Prototypen zur Optimierung des Designs für die Fertigung sehr teuer und zeitaufwändig. DFSS-Methodiken zusammen mit modellgetriebener Entwicklung verbessern die Produktivität und Qualität, wenn virtual Prototyping, automatisierte Datensammlung und statistische Analysen zur Steuerung des modellgesteuerten Entwicklungsprozesses verwendet werden. Mit Six-Sigma-Prinzipien während der Produktentwicklung lassen sich Qualitätsprobleme beseitigen, bevor das Produkt in die Serienfertigung geht.

Der Simulator SystemVision bietet eine Mixed-Signal-Modellierungs- und Simulationsumgebung. Sie bildet ein virtuelles Labor für Design und Analyse von verteilten Mechatronik-Systemen und ist integriert mit der Minitab-Statistical-Software. Der Anwender erhält dadurch Zugriff auf die Multi-Run-Simulations- und Analysemöglichkeiten von SystemVision und zur automatisierten Datensammlung von mathematischen Modellen. Das Tool nutzt Standard-Modellierungssprachen wie VHDL-AMS, SPICE und C. Es erlaubt grafische Design-Eingabe und stellt neben Modellierungs- und Bibliothekswerkzeugen moderne Simulationstechnologien und Tools zur Signalformdarstellung und Analyse zur Verfügung.

»Modellgesteuerte Entwicklung in Verbindung mit Six Sigma ermöglicht es Unternehmen, neue Ideen zu evaluieren, Designs bezüglich Kosten und Fertigung zu optimieren sowie neue Produkte schneller zur Produktionsreife zu bringen«, sagte Michelle Paret, Product Marketing Manager, Minitab, Inc. »Mit SystemVision und Minitab können Spezialisten und Produktentwickler leistungsfähige automatisierte Simulationen ablaufen lassen, während sie Parameterwerte und Betriebsbedingungen variieren, um die optimalen Werte für die Anwendung zu bestimmen. Diese definieren ein robustes System von höchster Qualität zu niedrigsten Kosten.«

»Das systematische Experimentieren ist entscheidend, um alle Faktoren zu ermitteln, die die Produktqualität beeinflussen. Damit Unternehmen in der heutigen sich rasch ändernden Geschäftswelt wettbewerbsfähig bleiben, müssen sie schnell ertragsstarke, kosteneffiziente und verlässliche Ergebnisse erzielen. Modellgesteuerte Entwicklung adressiert dies«, sagt Darrell Teegarden, Director der System Modeling & Analysis Business Unit, Mentor Graphics.

SystemVision erlaubt es, statistische Verteilungen aller generischen VHDL/VHDL-AMS- oder SPICE-Parameter zu spezifizieren, Monte-Carlo-Simulationen durchzuführen und die Resultate nachzubearbeiten. Dazu gehört etwa das  Erzeugen von Histogrammen der gemessenen Ergebnisse oder das Erstellen parametrischer Plots von gemessenen Ergebnissen im Vergleich zu parametrischen Werten.