Mehr Umsatz und leichter Gewinnrückgang für Automotive

Zum fünften Mal in Folge konnte die Continental AG den Jahresumsatz steigern. Der Geschäftsbereich Automotive Systems (CAS) legte auch zu. Nur die Übernahme von Motorolas Automobil-Elektronik schlägt zu Buche.

Der Konzern konnte seinen Umsatz um 7,6 Prozent auf 14,9 Milliarden Euro steigern (Vj.13,8 Mrd. Euro). Das operative Konzernergebnis (EBIT) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro (Vj. 1,5 Mrd. Euro).

Der Geschäftsbereich Automotive Systems erwirtschaftete mit 5,99 Mrd. Euro 14,6 Prozent mehr Umsatz als 2005 (5,23 Mrd. Euro). Das operative Ergebnis sank dagegen um 6,6 Prozent von 570,1 Mio. Euro auf 532,2 Mio. Euro. Der Grund dafür sind die Kosten aus der Übernahme der Automobil-Elektronik-Sparte von Motorola im Juli 2006.

Continental beschäftigte Ende 2006, 85 224 Mitarbeiter, davon über 6700 Ingenieure und Naturwissenschaftler.

Für das Jahr 2007 erwartet Continental-Chef Wennemer ein Umsatzwachstum durch die Vollkonsolidierung des von Motorola übernommenen Geschäftsbereich sowie ein organisches Wachstum von 5 Prozent.