Mechatronik: ITI kooperiert mit National Instruments

Der Simulationsspezialist ITI und National Instrument kooperieren ab sofort bei der Entwicklung der ersten funktional vollständigen Lösung für den Entwurf und Test mechatronischer Systeme.

Beide Kooperationspartner wollen Anwendern so eine lückenlose Tool-Kette zur Verfügung stellen, die alle Phasen der Systementwicklung unterstützt. Die Verbindung von Software für die Systemsimulation SimulationX zu den Echtzeit-Entwicklungsplattformen LabVIEW und VeriStand von National Instruments (NI) beschleunigt den Entwicklungszyklus und verkürzt so die Markteinführungszeit neuer Produkte.

Nach intensiven Entwicklungsarbeiten im Vorfeld ist es beiden Unternehmen so gelungen, ein Lösungsangebot für eine effizientere Gestaltung des Time-To-Market-Systementwicklungsprozess umzusetzen, da laut beiden Unternehmen erstmals alle Phasen einer modernen Systementwicklung durchgängig mit Software, Hardware sowie Support- und Ingenieurdienstleistungen unterstützt werden – von Konzept, Entwurf, Modellierung und Simulation über Test und Prototyping bis hin zu Serieneinsatz und Wartung.

Um komplexe Systeme modellieren zu können, ist eine Zusammenführung von Komponenten mit unterschiedlichem physikalischem Hintergrund in einem Simulationsmodell unerlässlich. Dabei ist es sinnvoll, Modellierungskonzepte zu nutzen, die in möglichst vielen Domänen in gleicher Weise anwendbar sind. SimulationX von ITI ist ein solches Tool für den Entwurf, die Modellierung und Analyse mechatronischer Systeme auf einer Software-Plattform, mit dem sich mehr als 500 Modellelemente und über 300 Beispielmodelle aus 11 Modellbibliotheken alle technischen Komponenten und funktionalen Effekte der Mechanik (1D, 2D, 3D), Antriebstechnik, Hydraulik, Pneumatik, Elektronik, Elektromechanik, Thermik, Thermodynamik, Magnetik und Regelungstechnik abbilden lassen. Dank umfassender Schnittstellen zu CAD, CAE und CAO-Programmen sowie zu Modelica stellt die Integration in die NI-Lösungen für Mess-, Prüf-, Steuer-, Regel- und Embedded- Anwendungen eine Erweiterung sowohl für die SimulationX- als auch für die NIPlattformen dar.

Über eine einfach zu bedienende Code-Export-Schnittstelle lassen sich die physikalischen SimulationX-Modelle direkt in die grafischen NI-System-Design-Plattformen, die den gesamten Produktentwicklungszyklus umspannen, einbinden. In den NI Echtzeitapplikationen LabVIEW und NI VeriStand stehen diese Modelle dann zur Weiterverwendung zur Verfügung. Auf diese Weise kann das Verhalten neuer mechatronischer Systeme und deren Regelung oder Steuerung bereits in der Projektierungsphase untersucht und Schwachstellen frühzeitig erkannt werden. Durch die Tool-Kooperation minimiert sich der Aufwand für zeitintensive Tests an Prototypen.