Zuverlässig und präzise Magnetischer Hall-Encoder für verbesserte Positionserfassung

Zahlreiche Anwendungen im Automotive-Bereich verlangen heute die Messung von linearen Bewegungen oder Dreh­bewegungen – typische Anwendungsbeispiele hierfür sind Brems-, Kupplungs- und Gaspedal, Lenkrad, Getriebe, Drosselklappe und Ventile. Eine mehrachsige Positionserfassung inklusive Verkippung wird zudem für den Joystick benötigt, der z.B. als Steuerelement für Navigations- und Infotainment-Systeme dient.

Viele Entwickler im Bereich Automobilelektronik stellen fest, dass die bekannten Technologien zur Positionserfassung in diesen Anwendungen stark problembeladen sind: Für die Fahrzeugkonstruk­tion wäre es vorteilhaft, wenn die Erfassungssysteme eine bessere Messleistung und/oder eine höhere Zuverlässigkeit aufweisen würden. Dieser Artikel beschreibt eine neuartige Erweiterung der magnetischen Sensortechnologie, welche die Beschränkungen der bisher eingesetzten Technologien überwindet und Automotive-Entwicklern eine robuste, exakte und flexible Lösung zur Positionsmessung an die Hand gibt.

Der meist gewählte Weg zur Messung einer linearen oder Drehbewegung ist das Schiebepotentiometer, das in Anwendungen mit niedriger Geschwindigkeit die Vorteile eines einfachen Systems mit niedrigen Kosten verbindet. Das Potentiometer hat einen Widerstandswert, der proportional zur Entfernung oder dem Drehwinkel ist. Obwohl es eine recht gute mechanische und temperaturbezogene Stabilität aufweist, wird das Potentiometer leicht durch Interferenzen beeinflusst, die von ins Sensorgehäuse eindringenden Fremdstoffen verursacht werden; zugleich wird die Lebensdauer des Elements durch mechanische Abnutzung verkürzt.