Low-Voltage-Präzisions-Digitalpotentiometer

Mit dem ISL22317 hat Intersil das erste digital geregelte Potentiometer (DCP) entwickelt, das dank seiner zum Patent angemeldeten Architektur, die System-Gesamtzuverlässigkeit bei Temperaturen bis 125 °C verbessert.

Der ISL22317 verfügt über eine Betriebsspannung und weniger als 1 Prozent der typischen Widerstandstoleranz, weshalb sich der Baustein als echter, variabler Widerstand einsetzen lässt, mit dem sich Standard- und nicht standardisierte Widerstandswerte in Anwendungen mit offener Regelschleife realisieren lassen.

Der ISL22317 eignet sich für Designs, die bestimmte Strom- und Widerstandswerte erfordern, wie für Test- und Messschaltkreise, Hintergrundbeleuchtungen oder zur Justierung von Widerständen in Analogschaltkreisen. Die zum Patent angemeldete Architektur des ISL22317 erlaubt die Ausgleichsregelung eines externen Widerstands mit 10 ppm/°C, was wiederum die Gesamtzuverlässigkeit eines Systems bei Temperaturen bis zu 125 °C verbessert.

Anhand auswählbarer Widerstandswerte verringert der Baustein die Justierungs- und Entwicklungszeiten. Außerdem lassen sich bekannte Werte eines Systems zur Kalibrierung anderer Systeme verwenden.

Intersil hat den ISL22317 mit einer einfach anwendbaren I2C-Schnittstelle zum Einstellen der genauen Widerstandwerte im integrierten EEPROM bestückt – die Lebensdauer beträgt dabei mehr als 1 Mio. Einstellzyklen. Darüber hinaus ist im Regelwiderstandmodus auch eine Korrektur der Nullpunktverschiebung des Schleiferwiderstands möglich. Laut Hersteller sind die Anwender daher in der Lage, Schaltkreisberechnungen mit einer Genauigkeit von einem Prozent durchzuführen.

Der ISL22317 wird im 3 mm x 3 mm TDFN-Gehäuse mit 0,75 mm Bauhöhe und 0,65 mm Pinabstand ausgeliefert. Versionen mit 10, 50 und 100 kΩ sind verfügbar. Der Preis beträgt bei Abnahme von 1000 Stück je 1,80 Dollar.