Leoni: In Roth soll »Fabrik der Zukunft« entstehen

Leoni plant eine grundlegende Neustrukturierung seines Stammwerkes in Roth bei Nürnberg. Mit der »Fabrik der Zukunft« bekennt sich Leoni zum fränkischen Standort und legt den Grundstein für weiteres Wachstum sowie zur Sicherung bestehender Arbeitsplätze.

Der Fertigungsstandort bietet keinen Raum mehr für weiteres Wachstum und schränkt die logistischen Möglichkeiten bei Anlieferung, Weiterverarbeitung und Abtransport der Kabelprodukte ein. Deshalb hat Leoni beschlossen, eine Fabrik zu schaffen, die sowohl zusätzliche Produktionskapazitäten, effizientere Abläufe als auch moderne Arbeitsplätze bietet.

»Leoni setzt auch in Zukunft auf Roth als wichtigen Standort für die Kabelproduktion«, sagt Dr. Klaus Probst, Vorstandsvorsitzender von Leoni. »Mit den geplanten Investitionen sichern wir sowohl die Beschäftigung unserer Mitarbeiter als auch unsere Wettbewerbsfähigkeit«. Die Planungen sehen zwei Möglichkeiten vor. Zum einen den kompletten Neuaufbau des gesamten Standortes. Alternativ könnten ein Teil der Produktion im Industriegebiet neu aufgebaut und die verbleibende Werksstruktur in der Innenstadt modernisiert werden.

Die IG Metall und auch die Stadt Roth unterstützen die Planungen für die »Fabrik der Zukunft«. »Der von Leoni mit der IG Metall geschlossene ergänzende Tarifvertrag sieht für die Dauer von 6 Jahren eine Verlängerung der Arbeitszeit für die Beschäftigten auf 38 Stunden vor. Im Gegenzug investiert das Unternehmen in Gebäude, Infrastruktur sowie Maschinen und Anlagen«, erklärt Johann Horn, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Schwabach.

Auch der Bürgermeister der Stadt Roth, Richard Erdmann, begrüßt die Erweiterung und Modernisierung der Produktionskapazitäten. »Mit dieser mutigen und zukunftsweisenden Entscheidung bleiben die Arbeitsplätze in Roth erhalten.«