Labornetzgeräte arbeiten mit dem Quelle-Senke-Prinzip

Die neuen Labornetzgeräte der Serien PS 9000 ZH und PSI 9000 ZH bieten neben der flexiblen Ausgangsstufe nun auch eine interne, aktive Lastfunktion, welche die beim Schaltregler für die Siebung erforderlichen hohen Ausgangskapazitäten bei einer Spannungsabsenkung schnell und definiert entlädt. Ebenso entladen werden auch Kondensatoren angeschlossener Verbraucher.

Die ZH-Modelle funktionieren nach dem Quelle-Senke-Prinzip. Dies bedeutet, dass sie je nach Bedarf als Spannungs- und Stromquelle sowie als Stromsenke arbeiten können. Schnelle Kurvenverläufe sowie kurze Abfallzeiten ermöglichen nun Anwendungen, in denen bisher nur Linearregler eingesetzt werden konnten. Das integrierte aktive Lastmodul ist für den Pulsbetrieb geeignet und kann eine Spitzenleistung bis 2400 W aufnehmen; es schützt sich selbst gegen thermische Überlastung.

Per Tasterdruck, externe Triggerung oder durch Aktivierung des Programmierspeichers (nur PSI9000) ist es nun möglich, den vorprogrammierten Spannungsverlauf (Transiente) nach der für Automobil-Anwendungen vorgeschriebenen Norm DIN 40 839 nachzubilden. Das Gerät fährt den Spannungsverlauf automatisch ab. Die hierzu benötigten, schnellen Spannungsänderungen werden garantiert. Die Startspannung ist beliebig einstellbar. Geeignet ist diese Funktion für Bordnetze mit 12 V, 24 V und 42 V (36 V). Darüber hinaus kann über die vorhandenen Steuereingänge oder den internen Programmierspeicher die Kurve nahezu beliebig modifiziert werden.

Farnell GmbH
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