Infotainment-Systeme: Neue Spezifikationen der MOST-Cooperation

Anlässlich des zehnten Jahrestreffens ihrer Mitglieder in Frankfurt gab die MOST-Cooperation neue Spezifikationen aus den Bereichen Physical Layer und Backbone bekannt, die zu weiteren Verbesserungen bei Multimedia-Netzwerken im Automobil führen sollen.

Anlässlich des zehnten Jahrestreffens ihrer Mitglieder in Frankfurt gab die MOST-Cooperation neue Spezifikationen aus den Bereichen Physical Layer und Backbone bekannt, die zu weiteren Verbesserungen bei Multimedia-Netzwerken im Automobil führen sollen.

Die MOST-Cooperation (www.mostcooperation.com) ist die verantwortliche Organisation für die Spezifikation von MOST (Media Oriented Systems Transport). Auf Basis der Erfahrungen der heutigen MOST25-Generation hat eine Arbeitsgruppe aus Fahrzeug-, Geräte- und Komponentenherstellern eine neue Physical-Layer-Spezifikation für MOST150 entwickelt, welche ab sofort den Mitgliedern der MOST-Cooperation als Teil der MOST-Spezifikation Rev. 3.0 zur Verfügung steht. Dort werden neben den elektrischen und optischen Signalparametern für MOST150 unter anderem auch kostenoptimierte, standardisierte Packages und Pin-outs für die Optoelektronik definiert. Zusätzlich wird den Herausforderungen im Zusammenhang mit Lötprozessen, Austauschbarkeit der FOT sowie Gestaltungsmöglichkeit von Lieferketten Rechnung getragen. Eindeutige Signal-Definitionen im Betrieb, An- und Abschaltszenarien und etablierte Testverfahren sollen eine einfache und fehlerfreie Entwicklung sicherstellen.

MOST150 verwendet dabei die aus MOST25 etablierte Polymerfaser. Die mechanische Schnittstelle am Kabelbaumstecker wird beibehalten, lediglich die Optoelektronik angepasst. Prinzipiell lassen sich Elemente der neuen MOST150-Spezifikation abwärtskompatibel in künftige, kostenoptimierte MOST25-Generationen überführen. Im weiteren Verlauf des Jahres wird sich die Arbeitsgruppe mit der Implementierung eines Compliance-Prozesses beschäftigen, der schon aus der MOST25-Generation bekannt ist.