Hella/Mando: Joint Venture für Fahrzeugsicherheit

Hella und der koreanische Automobilzulieferer Mando haben ein Joint Venture zur Entwicklung neuer Generationen von aktiven Fahrzeugsicherheitssystemen gegründet, das sich vorrangig auf koreanische Automobilhersteller fokussiert.

An dem Gemeinschaftsunternehmen Mando Hella Electronics sind beide Partner zu jeweils 50 Prozent beteiligt. Das Joint Venture, welches ein Investitionsvolumen von 45 Millionen Euro umfasst, wird seinen Sitz nahe der Hauptstadt Seoul in Südkorea haben. Der Baustart für die eigene Fertigungsstätte ist für Anfang 2009 geplant.

Wie Dr. Jürgen Behrend, geschäftsführender, persönlich haftender Gesellschafter von Hella und Mong Won Chung, Chairman von Mando, anlässlich der Vertragsunterzeichnung erklärten, wurde der Grundstein für die guten Beziehungen bereits in den 90er Jahren gelegt. Damals arbeiteten beide Unternehmen auf dem Gebiet von Antiblockiersystemen (ABS)zusammen.

»Nach dieser Zusammenarbeit ist es nur konsequent, dass wir jetzt die Kompetenzen von Mando bezüglich Chassissysteme und die Kompetenzen von Hella im Bereich Fahrzeugelektronik in einem gemeinsamen Unternehmen zusammenführen, um gemeinschaftlich Technologien und Systeme zur Erhöhung der aktiven Fahrzeugsicherheit für koreanische Automobilhersteller zu entwickeln und anzubieten«, betonte Dr. Behrend.