Hella: Auf zu neuen Märkten

Unter dem Motto »Hella goes Non Automotive« hat Automobilzulieferer Hella eine Testinstallation seiner neu entwickelten LED-Straßenbeleuchtung »Eco StreetLine« am Unternehmensstammsitz in Lippstadt in Betrieb genommen.

Gemeinsam mit Eckhard Uhlenberg, Umweltminister des Landes NRW und dem Bürgermeister der Stadt Lippstadt, Christof Sommer, schaltete Dr. Jürgen Behrend, persönlich haftender, geschäftsführender Gesellschafter von Hella, die ersten LED-Straßenbeleuchtungs-Prototypen ein. »Für uns ist das Projekt ein neuer Vorstoß in den so genannten Non-Automotive-Bereich«, erläutert Dr. Behrend, »wir schlagen damit ein neues Kapitel in der langfristigen Strategie des Unternehmens auf.«

Das modular aufgebaute LED-Straßenbeleuchtungskonzept »Eco StreetLine« unterstreicht Hellas Kompetenz auf dem Gebiet der LED-Scheinwerfer-Entwicklung – im Jahr 2008 hatte Hella den weltweit ersten Voll-LED-Scheinwerfer in Serie gebracht. »Damit verfügen wir über eine gute Ausgangsbasis, um im wachsenden Markt für LED-Straßenbeleuchtung eine wichtige Rolle zu spielen«, ergänzt Dr. Behrend.

Gegenüber herkömmlichen Straßenbeleuchtungsarten zeichnet sich die LED-Straßenbeleuchtung von Hella durch einen um 50 Prozent geringeren Energieverbrauch und damit eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen aus. Mit einer Lebensdauer von knapp 12 Jahren sind die LED-Module des Straßenbeleuchtungsprototypen so ausgelegt, dass sie kaum gewartet bzw. ausgetauscht werden müssen, was sich wiederum auf dessen Betriebskosten auswirkt. Bis Ende dieses Jahres will Hella die »Eco StreetLine« bis zur Serienreife bringen.

»Das Straßenbeleuchtungsprojekt verdeutlicht, wie kreativ und flexibel das Familienunternehmen Hella ist«, so Dr. Behrend weiter, »Auf diesem Potenzial werden wir konsequent aufbauen, um für Hella weitere Geschäftsfelder außerhalb des automobilen Kerngeschäfts zu erschließen.« Auf Basis solcher Projekte versucht der Automobilzulieferer neue Kundenzielgruppen außerhalb der Automobilindustrie zu gewinnen und damit die Geschäftsbasis des Unternehmens zu verbreitern. »Dass dieser Weg richtig und zukunftsweisend ist, zeigt sich nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund der aktuell sehr schwierigen Situation in der Automobil- und Zulieferindustrie«, konstatiert Dr. Behrend.