Grafik-Controller: Einer für alles #####

Trotz der hohen Integrationsstufe heutiger SoC-Bausteine, verrichten diese meist nur eine einzige Aufgabe, etwa die Ansteuerung eines ochauflösenden Displays. Die nächste Bausteingeneration kann mehr, wie am Beispiel des Sportwagens Artega GT zu sehen ist.

Trotz der hohen Integrationsstufe heutiger SoC-Bausteine, verrichten diese meist nur eine einzige Aufgabe, etwa die Ansteuerung eines ochauflösenden Displays. Die nächste Bausteingeneration kann mehr, wie am Beispiel des Sportwagens Artega GT zu sehen ist.

Seit über zwei Jahrzehnten ist ein Wandel im Automobilbereich von elektromechanischen Komponenten zu vernetzten und mikroprozessorgesteuerten Einheiten zu beobachten. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Automobilindustrie, kürzere Zyklen zu realisieren, um den Trends der Konsumgüterindustrie gerecht zu werden, wie etwa der Integration von MP3-Player bzw. iPod. Eine Lösung besteht darin, die Anzahl der Steuergeräte im Fahrzeug zu verringern. Dadurch ließen sich bestimmte Funktionen, besonders solche, bei denen der Anwender aktiv eingreift, ausschließlich mittels Software realisieren. Auf diese Weise könnten Entwicklungszeiten und -kosten gespart werden.

Hybrid-Cluster auf dem Vormarsch

In den vergangenen Jahren wurden Kombi-Instrumente zunehmend mit Farb-Displays ausgestattet. Während diese anfangs nur als teure Option in Oberklasse-Modellen verfügbar waren, haben sie sich mittlerweile in der Mittel- und Kompaktklasse durchgesetzt. Diese Displays fallen immer größer aus und übernehmen auch mehr Funktionen. Neben der Anzeige von Radiosendern und Bordcomputer-Informationen bieten diese Displays anspruchsvolle Darstellungen. Im Sportwagen Artega GT (www.artega.de), sind dies die „virtuellen Instrumente“. Der Hersteller Artega ist eine Tochterfirma des Automobilzulieferers Paragon (www.paragon-online.de).