Grafik-Beschleuniger mit APIX-Anbindung

Ein integrierter Baustein kombiniert Prozesser, Speicher und Grafiksteuerung mit dedizierter Peripherie und Unterstützung für Gigabit-Datentransfers. Der Baustein eignet sich im Automobilbereich deshalb speziell für den Einsatz in Kombiinstrumenten.

Toshiba Electronics Europe (TEE) kündigt den neuesten Baustein seiner Capricorn-Familie zur Display-Ansteuerung an. Capricorn-F zielt auf digitale Instrumenten-Cluster und Head-up-Displays (HUD) und ist der erste Capricorn-Baustein, der 3D-Grafik und die serielle Video-Datenverbindung APIX unterstützt.

Mit dem Capricorn-F können WVGA- und DVGA-TFT-Display-Systeme realisiert werden. Die Kompatibilität zu den anderen Mitgliedern der Toshiba-Capricorn-Reihe erlaubt die Wiederverwendung von Software und unterstützt die Skalierbarkeit über verschiedene Display-Anwendungen, -Größen und -Auflösungen. Der Baustein kombiniert einen 64-bit-RISC-Prozessor, Embedded-Display-Speicher, dedizierte 2D- und 3D-Grafikaufbereitung und anwendungsspezifsche Peripherie sowie Schnittstellen, um TFT-Displays direkt anzusteuern. Der integrierte 5-Layer-Grafik-Controller wird durch 3D- und 2D-Grafik-Beschleuniger ergänzt, die eine OpenGL-ES 1.1 3D-Grafik und Alpha Blending, Transformation, Blitting, Rotation und Skalierung unterstützen. Toshibas proprietäre Adaptive-Strobe-Compensation-Methode (ASCM) liefert eine hohe Bildqualität von Grafiken, die mit schnell rotierenden Instrumentenzeigern zusammenhängen. Die Grafik-Engines ermöglichen auch eine programmierbare, selektive Farbenkorrektur.

Toshiba bietet mit seiner Capricorn-Familie mehrere Grafikschnittstellen auf der Ein- und Ausgangsseite an. Diese Anbindung wird beim Capricorn-F durch APIX noch weiter erhöht. Die Gigabit-Übertragungstechnik APIX ermöglicht die schnelle Übertragung und den Empfang von Daten zu und von Displays, Kameras und anderen Bild- bzw. Videoquellen über eine zwei- oder vierdrahtige Leitung bei Distanzen von bis zu 15 m. Zu den weiteren Schnittstellen des Capricorn-F zählen MOST und CAN; SPI, I2C, I2S und UART.