GM und Iberdrola: Abkommen für Plug-In-Elektrofahrzeuge-Aufladestationen

General Motors Europe und das spanische Energie-Unternehmen Iberdrola haben ein Abkommen für gemeinsame technische Machbarkeitsstudien und das Marketing einer Infrastruktur von Aufladestationen für Plug-in-Elektrofahrzeuge unterzeichnet.

Diese Kooperation unterstreicht das Interesse beider Unternehmen, die Entwicklung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen mit erweiterter Reichweite (E-REV), wie der Chevrolet Volt, voranzutreiben. Die Einführung solcher Fahrzeuge in hohen Stückzahlen soll einen entscheidenden Beitrag zu mehr Energieeffizienz und verbessertem Umweltschutz leisten.

Das Hauptaugenmerk der Studie, die in Spanien und Großbritannien stattfinden wird, liegt auf einem benutzerfreundlichen und sicheren Aufladevorgang für den Kunden. GM und Iberdrola wollen dabei die Anforderungen analysieren, die an Aufladestationen und Strom-Verbrauchsmessungen (z.B. in Privathäusern, Büros und öffentlichen und privaten Parkplätzen) gestellt werden.

Als Ergebnis der Studie erwarten beide Unternehmen zudem die Entwicklung spezifischer Maßnahmen, um eine optimale Realisierung von Elektrofahrzeugen sicherzustellen. General Motors Europe und Iberdrola wollen die E-REV-Technologie und die Kapazität des benötigten elektrischen Netzwerks analysieren und daraus Spezifikationen für den Ladevorgang der Fahrzeuge entwickeln.

Wenn die Machbarkeitsstudie positive Ergebnisse liefert, planen beide Partner ein Abkommen mit verschiedenen Regierungen und Institutionen auf europäischer, nationaler, regionaler und kommunaler Ebene, um die Umsetzung der Initiative zu unterstützen. Beide Kooperationspartner nehmen bereits an einem bedeutenden internationalen Projekt für Plug-in-Elektrofahrzeugen teil, welches vom Electric Power Research Institute (EPRI) in den Vereinigten Staaten koordiniert wird.