Führungswechsel: Die Society of automotive Engineers (SAE) steht seit dem 1. Mai 2008 unter neuer Führung

Vielen Menschen ist die amerikanische Vereinigung der Automobil-Ingenieure nur als Standardisierungsorgan bekannt. Im Interview mit Elektronik automotive erklärt der neue Chef Dr. David Schutt, was die SAE darüber hinaus noch zu bieten hat und wie sie sich international positioniert.

Vielen Menschen ist die amerikanische Vereinigung der Automobil-Ingenieure nur als Standardisierungsorgan bekannt. Im Interview mit Elektronik automotive erklärt der neue Chef Dr. David Schutt, was die SAE darüber hinaus noch zu bieten hat und wie sie sich international positioniert.

Herr Dr. Schutt, die „Society of automotive Engineers“ (SAE) wird in Europa nur am Rande wahrgenommen. Woher stammt sie und was sind ihre Aufgaben?
Dr. David Schutt: Die SAE hat sich aus einer Gruppe von etwa zehn Leuten gebildet, die gleichzeitig der Ursprung für verschiedene Automobilhersteller waren. Diese waren geeint durch ihren Wunsch nach einer Plattform, um sich über die Probleme auszutauschen, mit denen sich jeder Einzelne im Rahmen seiner Unternehmung herumzuschlagen hatte. Standardisierung war bereits damals ein wichtiges Thema. Einer der ersten Standards, der daraus entstand, war der für Maschinenschrauben. Das war vor 102 Jahren. Von Beginn bestand die Hauptaufgabe darin, die Transportindustrie zu unterstützen: Kraftfahrzeuge, Nutzfahrzeuge, Bau- und Landmaschinen – aber auch Schiff- und Luftfahrt; im Prinzip alle sich selbst bewegenden Maschinen. Die Ingenieure, die hinter der Organisation SAE stehen, haben sich dieser Aufgabe schon seit mehr als 100 Jahren erfolgreich verschrieben. Unser Anliegen ist dabei, sowohl den einzelnen Ingenieur, der in den genannten Industriezweigen tätig ist, als auch die Unternehmen an sich zu unterstützen. Wir wollen dabei als Partner der Industrie auftreten und uns um die Bedürfnisse der Firmen kümmern, speziell auch in der Automobilbranche. Hier kommt auch die Standardisierung ins Spiel.