Fraunhofer IOF: Neues 3-D-Messverfahren

Auf der Hannover-Messe (21. bis 25. April, Halle 2, Stand D22) stellt Fraunhofer-IOF das 3-D-Messverfahren LensShape vor. Es macht die Herstellung optischer Komponenten von Autoscheinwerfern und Beamer-Linsen schneller und kostengünstiger.

Das neue Verfahren zur Produktion komplexer Freiformgeometrien wurde von Carl Zeiss Jena mit den Forschern des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena und dem Unternehmen IVB entwickelt. LensShape ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft in den Optischen Technologien. Unter dem Motto »Erfolg durch Kooperation – schneller von der Idee zum Produkt« hat die Fraunhofer-Gesellschaft deutschlandweit elf Innovations-Cluster gegründet. Eines davon ist das Cluster Optische Technologien JOIN in Jena.

»Bei vielen optischen Komponenten – etwa in Autoscheinwerfern, Optiken für Beamer oder Fotoapparaten – handelt es sich heute nicht mehr um sphärische Linsen, sondern um Freiformgeometrien«, erläutert Dr. Gunther Notni vom IOF. »Freiformgeometrien sind nicht mehr rotationssymmetrisch, sondern beliebig geformte Flächen. Das macht sie teuer in der Herstellung, außerdem können die Linsen und Spiegel mit herkömmlichen Verfahren bisher nur unzureichend geprüft werden. Bisher dauerte das Vermessen der ashpärischen Linsen mit hochpräzisen Koordinatenmessmaschinen über eine Stunde.«