FlexRay-IP für FPGAs

Der amerikanische Halbleiterhersteller Xilinx hat einen skalierbaren FlexRay-Core entwickelt, der die Vorteile programmierbarer Logik nutzt. Software-seitig setzt Xilinx auf das Angebot von Vector Informatik.

Der Core, der die FlexRay Protocol Specification v2.1 Rev A unterstützt, besteht aus einem Kanal und kann entsprechend der Design-Anforderungen, etwa hinsichtlich der Sende- und Empfangspuffer, konfiguriert werden.

Der Resourcenverbrauch beträgt dementsprechend 5 I/Os, zwischen 6068 und 8650 Look-up-tables, zwischen 3608 und 4541 FlipFlops sowie 9 bis 18 BRAM-Blöcke. Eingebaut werden kann der Core in Bausteine der Familien Spartan-3/3XA, Spartan-3A/3A DSP, Spartan-3E/XA, Virtex-II Pro sowie Virtex-4/4XA.

Der Listenpreis für den FlexRay-Core beträt 22 000 Dollar.

Für die Software-Anbindung - Middleware und Treiber - greift Xilinx, ebenso wie beim früher veröffentlichten CAN-Core, auf Produkte aus dem Hause Vector Informatik zurück.

Xilinx komplettiert damit sein Angebot aus Kommunikationsschnittstellen im Bereich Automobilelektronik, welches bereits LIN, CAN und MOST enthält.