Ferrari entwickelt Öko-Sportwagen

Der Umweltschutz macht auch vor Ferrari nicht Halt. Chef Luca di Montezemolo hat in der »Welt am Sonntag« angekündigt, das Unternehmen werde den CO2-Ausstoß um 40 Prozent verringern und einen Sportwagen mit alternativem Antrieb auf den Markt bringen.

Ferrari arbeitet nach Angaben von Luca di Montezemolo kurzfristig an der Senkung der Emissionen und längerfristig an neuen Technologien. Den ehrgeizigen Plänen nach soll schon bis 2012 die Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 40 Prozent realisiert sein. Einen Öko-Sportwagen will man ab 2015 verkaufen.

Wie Montezemolo erklärte, könnte es einen Ferrari mit Hybrid- oder Elektroantrieb geben. Probleme mit der Kundenakzeptanz sieht er nicht. Das Fahrzeug müsse nur »substanziell ein Ferrari sein«. Nutzen will man auch die Erfahrungen aus der Formel 1. So solle der umweltschonende Sportwagen mit dem Energie-Rückgewinnungs-System KERS (Kinetic Energy Recovery System) ausgestattet sein. Es wird in der Formel 1 zur Umwandlung von kinetischer Energie in elektrische eingesetzt, zum Beispiel aus Bremsabwärme oder der erhitzten Luft am Auspuff.