Sicherheit Fahrerassistenzsysteme als Wettbewerbsvorteil

Moderne Fahrerassistenzsysteme, wie z.B. Abstandsregeltempomaten, Totwinkelüberwachungs- oder Fahrspurverlassenswarner, bleiben bei Fahrzeugneuanschaffungen meist aufgrund ihres vergleichsweise hohen Preises außen vor. Der Kampf der Fahrzeughersteller um Marktanteile könnte dazu führen, dass diese Systeme auch in niedrigeren Fahrzeugklassen und damit zu günstigeren Preisen angeboten werden.

Das Interesse der OEMs und Zulieferer moderne Fahrerassistenzsystemen (ADAS; advanced driver assistance systems) zu entwickeln wird wieder zunehmen, so das Ergebnis der Strategy-Analytics-Studie "ADAS Demand Outlook: Affordability and Reliability Key to Future Growth".

Demnach werden OEMs Fahrerassistenzsysteme zur Differenzierung im Bereich Sicherheit gegenüber dem Wettbewerb einsetzen, um Marktanteile zu gewinnen. Fahrerassistenzsysteme werden dann zu günstigeren Preisen und auch in niedrigeren Fahrzeugklassen eingesetzt - die Verkaufspreise schrecken derzeit in vielen Fällen auch sicherheitsbewusste Käufer ab.

Einen weiteren Impuls werden Fahrerassistenzsysteme durch verschiedene gesetzliche Vorgaben erfahren, die den Einsatz entsprechender Systeme vorschreiben.

Neben dem Preis wird aber, so ein weiteres Ergebnis der Studie, die Zuverlässigkeit und Bedienbarkeit der Systeme großen Einfluss auf deren Erfolg haben.

Bis zum Jahr 2017 erwarten die Analysten von Strategy Analytics einen Bestand von bis zu 90 Mio. Fahrerassistenzsystemen auf den Straßen.