Synopsys Erweitertes IP-Portfolio für die Automotive-SoC-Entwicklung

Synopsys will die Entwicklung von Automotive-SoCs mittels eines breiten Portfolios silizium-erprobter IP-Blöcke für Automotive-Anwendungen beschleunigen. Das „DesignWare“ genannte IP-Portfolio umfasst u.a. Ethernet-Audio-Video-Bridging (AVB), HDMI, USB, Mobilspeicher sowie Logikbibliotheken.

Das IP-Portfolio soll weiter verbessert werden, um auch AEC-Q100- und TS-16949-Anforderungen zu genügen. DesignWare-Ethernet-AVB, LPDDR4 und Embedded-Memory-IP sind bereits zertifiziert hinsichtlich ihrer ASIL-B-Tauglichkeit für die ISO-26262-Funktionssicherheit. Die ASIL-B-tauglichen IP-Blöcke werden mit Sicherheitspackages geliefert, die sowohl Failure-Modes-Effects- und Diagnostic-Analysis-(FMEDA)-Reports als auch Sicherheitspläne und Handbücher enthalten, welche Entwicklern die für die Vervollständigung ihres eigenen Zertifizierungsprozesses benötigte Dokumentation zur Verfügung stellen.

“Es wird prognostiziert, dass der Markt für Halbleiterprodukte in Automotive-Systemen bis zum Jahr 2021 auf 40,7 Milliarden US-Dollar steigt, wobei die treibenden Kräfte ADAS- und Infotainment-Anwendungen sind”, erläuterte Colin Barnden, Chefanalyst bei Semicast Research . “Die Entwicklung von Anwendungen wie Fußgängererkennung oder Spurwechselwarnung und -korrektur erfordert eine neue Klasse von SoCs. Durch die Bereitstellung benötigter IP, die hinsichtlich ihrer Konformität mit Funktionssicherheitsstandards zertifiziert wurde, erleichtert Synopsys SoC-Entwicklern, sicherheitskritische Zertifizierungsprüfungen rascher und erfolgreich durchzuführen, was letztendlich die Qualifizierung ihrer Automotive-SoCs beschleunigt.”

Neben der Bereitstellung ASIL-B-tauglicher IP-Blöcke investiert Synopsys in IP-Lösungen, die hinsichtlich AEC-Q100 getestet sind und die TS-16949-Qualitätsmanagement-Standards erfüllen.