Sicherheit Erstes adaptives Kurvenlicht für Motorräder vorgestellt

Scheinwerfermodul der neuen BMW K1600

Die österreichische Firma ZKW hat für die BMW Group ein adaptives Kurvenlicht entwickelt. Bereits in wenigen Wochen soll es in der dann vorgestellten K1600 zum Einsatz kommen.

In vier Jahren entwickelten die österreichischen Lichtspezialisten ein adaptives Kurvenlicht mit Roll- und Nickwinkelausgleich. Dies bedeutet, dass im Fahrbetrieb die Bewegungen des Motorrad, z.B. Kurvenlage oder das Heben und Senken des Scheinwerfers beim Beschleunigen und Bremsen, automatisch ausgeglichen werden. Das Ergebnis ist, dass die Hell-Dunkel-Linie immer an derselben Position bleibt, was entscheidend zu einer Erhöhung der Fahrsicherheit beiträgt.

Als Lichtquelle kommt ein Xenon-Projektionsscheinwerfer mit einer Leuchtkraft von 3200 Lumen zum Einsatz. Über zwei Elektromotoren erfolgt eine entsprechende Anpassung des Lichtkegels. Die Ansteuerung erfolgt durch zwei Steuergeräte, die über entsprechende Sensorik zur Erkennung der Schräglagen verfügen.

Das Fernlicht wird über konventionelle Halogen-Lampen erzeugt, zwei LEDs sorgen für das Begrenzungslicht. Auch das Positionslicht in BMW-typischer Optik wird über LED-gespeiste Lichtringe dargestellt.