Elektrofahrzeug der Hochschule Harz

Der elektrische Fuhrpark des Forschungsprojektes "Harz.ErneuerbareEnergien-mobility" (Harz.EE-mobility) wurde um einen neuen Testwagen erweitert. Dipl.-Ing. Ute Urban vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz (FH) fährt nun mit einem in der Schweiz umgebauten Twingo durch den Landkreis Harz.

So sollen erste praktische Erfahrungen mit rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen im ländlichen Raum gesammelt werden.   Das Fahrzeug ist mit einem Hochtemperatur-Akkumulator ausgestattet, die Aufladung kann an einer herkömmlichen Steckdose erfolgen. Auch eine 70 km lange Testfahrt wurde bereits erfolgreich absolviert.

Ziel des Projektes "Harz.EE-mobility" ist es zu erforschen, wie sich regionale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen mit den Bedürfnissen der Benutzer von Elektrofahrzeugen in Einklang bringen lassen. Zudem sollen Elektroautos, beispielsweise von Lieferdiensten oder Car-sharing-Modellen, ins Harzer Stromnetz eingebunden werden. Die Arbeitsgruppe "Regionales Innovationszentrum für nachhaltiges Wirtschaften" (REGIONA) der Hochschule Harz bearbeitet in dem Projekt außerdem die Bewertung der Auswirkungen durch geeignete Nachhaltigkeitsindikatoren.

Hinter "Harz.EE-mobility" stehen die Otto-von-Guericke-Universität-Magdeburg als Projektkoordinator und regionale Partner wie die Hochschule Harz, die regionalen Stadtwerke, die Regenerativ Kraftwerke Harz und Krebs & Aulich aus Derenburg. Des Weiteren sind das Institut für Solare Energieversorgungstechnik (IWES) Kassel, die Deutsche Bahn, das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg, die Vodafone AG, die Siemens AG, die E.ON Avacon AG sowie die in.power GmbH in Mainz beteiligt. Insgesamt wird das Projekt mit einem Volumen von sieben Millionen Euro bis 2011 vom Bundesumweltministerium gefördert.