Elektroauto-Ladestationen: japanische Allianz

Mehrere japanische Firmen haben eine Allianz zur Entwicklung, Standardisierung und Förderung von Infrastruktur für Elektrofahrzeuge gegründet. In Japan hält man einen Marktanteil von Elektrofahrzeugen von zehn Prozent im Jahr 2020 für durchaus realistisch.

Die Autohersteller Nissan und Mitsubishi und der Großkonzern Fuji Heavy Industries - Mutterkonzern von Subaru - haben sich mit dem Stromanbieter Tokyo Electric Power (Tepco) zusammengeschlossen um u.a. einen Gegenpol gegen das deutsche Elektromobilitätskonsortium bestehend aus RWE, Daimler, Siemens, Sixt und Apcoa zu bilden.

Bis Anfang 2010 soll ein gemeinsamer Ausschuss der japanischen Firmen einen Plan zum Ausbau der Infrastruktureinrichtungen für Elektrofahrzeuge in Japan vorstellen. In erster Linie soll es dabei um eine Vereinheitlichung der Ladestationen und -stecker gehen. Bisher nutzen die beteiligten Autohersteller, die in Japan bereits heute oder in Kürze Elektrofahrzeuge anbieten, proprietäre Lösungen.