Elektroauto: BMBF fördert Audi-Forschungsallianz

Mit insgesamt 22 Mio. Euro fördert das BMBF das »ePerformance-Projekt«, in dem Bosch und die RWTH Aachen, unter der Führung von Audi, in den kommenden Jahren ein neuartiges Systemkonzept für leistungsfähige Elektroautos entwickeln wollen.

Den Startschuss für das Projekt gab Bundesforschungsministerin Annette Schavan: »Wenn wir im internationalen Wettbewerb bestehen wollen, müssen wir nicht nur neue leistungsstarke Batterien entwickeln. Es geht darum, über Autos, Mobilität und Infrastruktur insgesamt neu nachzudenken. Wir brauchen neue Gesamtkonzepte - das Verbundvorhaben von Audi geht in die richtige Richtung. Und wir müssen uns ehrgeizige Ziele setzen: mein Wunsch ist, dass wir die Zielmarke von einer Million Elektroautos deutlich vor 2020 erreichen«.

Die Bundesregierung verfolgt in der Elektromobilität eine ganzheitliche Strategie. Mit dem »Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität« werden alle Maßnahmen - von der Ausbildung und dem Kompetenzaufbau an Hochschulen, über die Batterieentwicklung, die Netzintegration, das Energie-Management bis hin zur Marktvorbereitung - untereinander abgestimmt und koordiniert umgesetzt. Damit will die Regierung sicher stellen, dass das Gesamtkonzept der Elektromobilität - von der Grundlagenforschung bis hin zu neuen Geschäftsmodellen - in Deutschland umgesetzt, die Wertschöpfung in Deutschland erfolgt und somit neue zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen werden. Insgesamt fördert die Bundesregierung die Elektromobilität mit 700 Mio. Euro, 500 Mio. stammen aus dem Konjunkturpaket II.