Software und Menschen zusammenbringen Einführung eines »Application Lifecycle Management«-Werkzeugs (ALM)

Ein Software-Werkzeug muss zur Arbeitsweise eines Unternehmens passen, damit es erfolgreich genutzt werden kann. Damit scheidet der Einsatz von Standardlösungen oftmals aus: Größe und Dauer von Projekten, Branche und Anforderungen an die Wiederverwendbarkeit unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen. Diese Aspekte wirken sich so stark auf die Arbeitsweise aus, dass eine für alle Unternehmen passende Standardlösung kaum entwickelt werden kann. Hier sind individuelle Adaptionen nötig.

Welche Schritte sind also notwendig, um ein Software-Werkzeug an die Bedürfnisse eines Unternehmens anzupassen? Dieser Artikel zeigt anhand eines fiktiven Fallbeispiels, worauf es bei der Einführung eines „Application Lifecycle Management“-Werkzeugs ankommt. Er zeigt als wichtige Elemente das Arbeiten mit einer konkreten Geschichte, das Erzeugen eines Domänenmodells und die Fokussierung auf eine schnelle Umsetzung der wichtigsten Funktionen. Bei Pilotierung und einer unternehmensweiten Einführung werden zudem Hinweise gegeben, wie man eine Akzeptanz der Nutzer erreichen kann.

Beim Application Lifecycle Management (ALM) geht es um die Integration aller Entwicklungsaktivitäten im Lebens­zyklus eines Systems – von der Analyse der Kundenanforderungen bis hin zur Wartung. Zwischen den Aktivitäten existieren zahlreiche Abhängigkeiten:

- Change Requests haben Auswirkungen auf Anforderungen (Require­ments).

- Anforderungen werden durch Testfälle geprüft.

 

Die Möglichkeit, diese Abhängigkeiten zu verfolgen, bezeichnet man als Nachverfolgbarkeit (Traceability). Diese ist von großer Bedeutung für das Verständnis und die Beherrschung komplexer Systeme. An dieser Stelle setzen ALM-Werkzeuge wie MKS Integrity an, indem sie viele Entwicklungsaktivitäten in einem Werkzeug mit zentraler Datenhaltung (Repository) bündeln.