Einfachere Netzwerkkonfiguration für CANopen

CANopen, das auf CAN basierende Kommunikationsnetzwerk, hat sich als Standard für die günstige und flexible Vernetzung, beispielsweise in Nutz- und Spezialfahrzeugen etabliert. Große CANopen-Netzwerke mit mehreren Geräten und einer Vielzahl von Ein- und Ausgängen erreichen jedoch eine Komplexität, so dass sie ohne Unterstützung durch leistungsfähige Werkzeuge nicht mehr zu konfigurieren sind.

Unterstützung für die Projektierung bietet an dieser Stelle der CANopen Configuration Manager (CCM) der port GmbH. Der CCM wurde nun in der neuen Version 1.4 vorgestellt, die zahlreiche Verbesserungen enthält:

  • Speicherung der Netzwerkkonfiguration direkt im CANopen-Master im Concise-Format.
  • Automatische Konfiguration der "Slave Identification"-Objekte.
  • Direktzugriff auf alle Master-Einstellungen, wie Slave Assigment  und die NMT Startup Configuration.
  • Konfiguration der gegenseitigen Heartbeat-Überwachung.
  • Beschleunigung des EDS-Imports.

Wie auch die vorangehenden Versionen vereinfacht der CCM das PDO-Mapping und Linking der Prozessdatenobjekte, so dass Systemintegratoren die Konfiguration des CANopen-Netzwerks durchführen können ohne Detailkenntnisse zu benötigen. Auch können CANopen-PLCs direkt in die CANopen-Netzwerke eingebunden werden und dynamischen Netzwerkvariablen IEC 61131-Variablennamen zugewiesen werden. Zum Anschluss des Tools an CAN-Netzwerke werden eine Vielzahl verschiedenener CAN-Schnittstellenmodule unterschiedlicher Hersteller unterstützt, beispielsweise von EMS Dr. Wünsche, Janz, Kvaser, Sys Tec sowie Peak.