Eigensicherer FET-Treiber mit AEC-Q100-Qualifizierung

Der iC-MFL ist ein monolithisch integrierter, achtkanaliger Pegelanpassungsbaustein zur Ansteuerung von Logic FETs. Die internen Schaltungsblöcke sind dabei so aufgebaut, dass die Ausgangsstufen des Bausteins bei Einfachfehlern durch offene Pins oder durch Kurzschluss zweier Ausgänge in einen sicheren, ausgeschalteten Zustand übergehen.

Das sichere Ausschalten der angesteuerten FETs ist somit bei einem Einfachfehler gewährleistet. Der Baustein ist jetzt auch für typische SIL/ASIL-Anwendungen nach AEC-Q100 qualifiziert. Typische Anwendungen sind der Betrieb von FETs mit "Fail Safe"-Anforderungen an die Funktionssicherheit der Baugruppe gerade im Automotive Bereich. Eine auf den Baustein bezogene FMEA-Analyse war Grundlage der Entwicklung und steht dem Anwender zur SIL/ASIL-Qualifizierung seines Endgerätes zur Verfügung.

Die Eingänge der acht Kanäle bestehen aus einem Schmitt-Trigger mit Pull-down-Stromquelle und sind zu TTL- und CMOS-Pegeln (1,8 V; 3,3 V; 5 V) kompatibel und bis 18 V spannungsfest. Zur Erhöhung der Eingangsstörsicherheit und Verringerung der Verlustleistung sind die Pull-down-Widerstände zweistufig ausgeführt. Die acht Kanäle haben am Ausgang eine strombegrenzte Push/Pull-Endstufe und einen Pull-down-Widerstand. Falls die Versorgungsspannung unter eine definierte Schwelle fällt, schaltet die Spannungsüberwachung die Ausgänge aktiv in den Off-Zustand. Fällt die Versorgungsspannung oder eine Masseverbindung aus, erreichen die Ausgänge diesen sicheren Zustand trotzdem.

Die Bausteine sind ESD-fest, eine Temperaturüberwachung schützt den Baustein vor Zerstörung durch zu hohe Verlustleistung. Die Bausteine arbeiten bei Temperaturen von -40 bis +125 °C und werden in einem RohS-konformen QFN24-Gehäuse ausgeliefert.