Busspezifische Hardware für Analyse und Simulation Effizienter Zugriff auf den FlexRay-Bus

In allen Entwicklungsphasen der Automobilelektronik sind PC-Schnittstellen unverzichtbare Hilfsmittel für den Zugang zum Busgeschehen. Mit der aktuellen Einführung des FlexRay-Busses sehen sich Hersteller und Zulieferer mit besonders komplexen Herausforderungen konfrontiert. Ungleich mehr als beim CAN-Bus ist hier eine hohe Leistungsfähigkeit der Hardware Voraussetzung dafür, dass in allen Situationen ein zuverlässiger Betrieb möglich ist und die Software-Tools für Simulation und Analyse ihr Potential vollständig nutzen können.

Busspezifische Hardware für Analyse und Simulation

In allen Entwicklungsphasen der Automobilelektronik sind PC-Schnittstellen unverzichtbare Hilfsmittel für den Zugang zum Busgeschehen. Mit der aktuellen Einführung des FlexRay-Busses sehen sich Hersteller und Zulieferer mit besonders komplexen Herausforderungen konfrontiert. Ungleich mehr als beim CAN-Bus ist hier eine hohe Leistungsfähigkeit der Hardware Voraussetzung dafür, dass in allen Situationen ein zuverlässiger Betrieb möglich ist und die Software-Tools für Simulation und Analyse ihr Potential vollständig nutzen können.

Für die verschiedenen Aufgaben der FlexRay-Entwicklung und die zugehörigen Tests werden sowohl Schnittstellen für stationäre PCs als auch für mobile Notebooks benötigt (Bild 1). In beiden Fällen müssen sie den speziellen Anforderungen bei Simulation, Analyse, Kalibrierung und Test gerecht werden. So bemerkt ein Standard-Controller für ein Steuergerät zwar, dass ein Fehler vorliegt, liefert aber keinerlei Informationen über die Hintergründe. Für eine qualifizierte Analyse benötigt der Entwickler neben den FlexRay-Botschaften und -Signalen genaue Zeitstempel, umfassende Informationen und detaillierte Aufschlüsselungen über sämtliche Zustände von Bus und Schnittstellen. Im Vergleich zu den bisherigen Bussystemen sind die Anforderungen bei FlexRay deutlich gestiegen.

Da FlexRay nicht ereignis-, sondern zeitgesteuert arbeitet, ist eine Synchronisation aller Busteilnehmer erforderlich. Sendezeitpunkte sind durch das zyklische Zeitschlitzverfahren TDMA (Time Division Multiple Access) exakt vorgegeben.