Plug-in-Hybrid Die Technik des Audi A3 Sportback e-tron

In Deutschland vertreibt Audi den A3 Sportback e-tron über ein Netz von rund 100 ausgewählten Händlern.
In Deutschland vertreibt Audi den A3 Sportback e-tron über ein Netz von rund 100 ausgewählten Händlern.

Noch im Juni beginnt der Vorverkauf des Audi A3 Sportback e-tron. Ab Winter 2014 liefert Audi die ersten Autos in Deutschland und Mitteleuropa aus. Zu den technischen Neuheiten gehören neben dem Hybrid-Antrieb auch spezielle Online-Dienste.

Beim A3 Sportback e-tron arbeiten in einem parallelen Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang ein 1.4-Liter- TFSI und ein Elektromotor zusammen; die Systemleistung von 150 kW (204 PS) gelangt über eine neu entwickelte Sechsgang S tronic auf die Vorderräder. Der A3 Sportback e tron beschleunigt in 7,6 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 222 km/h Höchstgeschwindigkeit. Sein Verbrauch beschränkt sich nach ECE-Norm auf 1,5 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer – ein CO2-Äquivalent von 35 Gramm pro Kilometer. Der Grundpreis für das kompakte Plug-in-Hybridmodell beträgt 37.900 Euro.

Die Lithium-Ionen-Batterie des Audi A3 Sportback e-tron speichert 8,8 kWh Energie. Je nach Ladezustand beträgt ihre Spannung zwischen 280 und 390 Volt. Der Akku besteht aus 96 prismatischen Zellen, die in acht Modulen mit je zwölf Zellen zusammengefasst sind. Im Betrieb fühlt sich die Hochvolt-Batterie im Temperaturbereich um 25 Grad Celsius am wohlsten. Deshalb wird sie mit Flüssigkeit gekühlt; vier Kühlplatten temperieren die acht Module. Die Kühlung läuft über einen eigenen Niedertemperaturkreislauf, der sich flexibel steuern lässt; bei Bedarf bezieht er auch die Leistungselektronik und das Ladegerät mit ein.

Darüber hinaus stehen unter dem Label „Audi connect“ neuartige Online-Dienste für den A3 Sportback e-tron bereit, mit denen der Fahrer viele Funktionen kontrollieren und steuern kann. Audi hat dafür eine App mit informativen Grafiken entwickelt, die auf modernen iOS- und Android-Smartphones läuft. Ergänzend dazu bietet Audi ein spezielles Webportal, in dem sich unter anderem die Registrierung und Freischaltung der Dienste durchführen lässt.

Mit den Audi connect e-tron-Diensten kann der Fahrer aus der Ferne den Status des Autos abfragen – den Ladezustand der Batterie etwa, die elektrische Reichweite, verschiedene Serviceinformationen oder den Standort. Darüber hinaus kann er die Ladeplanung fernsteuern. Er hat die Möglichkeit, die Ladung zu starten und zu stoppen oder den Timer auf die gewünschte Abfahrtszeit einzustellen. Bei der Klimatisierungsplanung lassen sich die Klimaanlage oder die optionale Standheizung ad hoc oder nach einem Timer-Plan aktivieren. In letzterem Fall, der so genannten Vorklimatisierung, holt sich das Auto die notwendige Energie aus der Steckdose, sodass die elektrische Reichweite nicht leidet.

Die wichtigsten Märkte für den Audi A3 Sportback e-tron sind die USA, Deutschland, Schweden, Norwegen, die Niederlande und Großbritannien. In Deutschland vertreibt Audi den A3 Sportback e-tron über ein Netz von rund 100 ausgewählten Händlern. Deren Servicemitarbeiter sind speziell für den Umgang mit der Hochvolttechnik geschult; jeder e-tron-Händler bietet zudem eine Elektro-Ladesäule. Diese können die Kunden während der Öffnungszeiten kostenfrei nutzen.

 

Bilder: 10

Technik-Highlights des Audi A3 Sportback e-tron

Technik-Highlights des Audi A3 Sportback e-tron