Demonstration der I++/DME-Interoperabilität

Der internationale Verband der Hersteller von Koordinatenmessgeräten ia.cmm will die Einführung von Standards in der KMG-Technologie unterstützen. Auf der CONTROL 2008 wird der ia.cmm die I++/DME-Interoperabilität demonstrieren.

Sieben Mitgliedsunternehmen des Verbandes – Carl Zeiss, Hexagon Metrology, Metris, Mitutoyo, Renishaw, Trimek und Wenzel – werden auf dem Gemeinschafsstand des ia.cmm die I++/DME-Interoperabilität vorführen, indem sie ihre KMG mit neun verschiedenen messtechnischen Software-Anwendungen laufen lassen.

I++/DME ist eine von Audi, BMW, Daimler Chrysler, Opel, Porsche, Volkswagen und Volvo geförderte Initiative mit dem Ziel, die Interoperabilität von Software- und Hardwarekomponenten in Maßhaltigkeitsprüfungen zu realisieren und dadurch die Effizienz zu steigern sowie Fertigungszeiten und Kosten zu reduzieren. Bei I++/DME handelt es sich um eine Schnittstelle, die es ermöglicht, ein Programm zur Maßprüfung von Teilen auf Messgeräten unterschiedlicher Marken laufen zu lassen. Vorraussetzung dafür ist, dass das jeweilige KMG diesen Standard unterstützt.

Die Vorteile der Interoperabilität liegen auf der Hand: Die Verwendung eines einzigen Anwendungspakets auf allen KMGs führt zu einer erheblichen Senkung der Trainingskosten und erhöht die Programmierkompetenz des Bedieners, da er sich auf eine Anwendung konzentrieren kann. Zudem erübrigen sich aufwändige Übersetzungen von Prüfteilprogrammen und die Wartungskosten werden reduziert.