Data Modul mit Umsatz- und EBIT-Rückgang

Im Geschäftsjahr 2009 musste Data Modul mit einem Umsatz von 98,3 Mio. Euro einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr mit 132,6 Mio. Euro hinnehmen. Auch das Konzern-EBIT lag mit -0,52 Mio. Euro weit hinter dem des Jahres 2008 (8,0 Mio. Euro).

 

Der Umsatzrückgang um 25,8 Prozent erfolgte dabei in beiden Geschäftsbereichen, wobei jedoch der Bereich der Informationssysteme stärker betroffen war als der Bereich Industrie. Der Auftragseingang, der speziell im ersten Halbjahr deutlich zurückging, sich jedoch im dritten Quartal stabilisierte und im vierten Quartal wieder eine leichte Erholung verzeichnete, verringerte sich um 18,4 Prozent auf 99,18 Mio. Euro (2008: 121,6 Mio. Euro). Der Auftragsbestand zum Stichtag (31.12.2009) war im Konzern auf dem Vorjahresniveau von 62,7 Mio. Euro. Entsprechend der Umsatzentwicklung ergab sich ein negatives EBIT in Höhe von -0,52 Mio. Euro.

Das Jahresergebnis im Konzern verzeichnete einen Verlust in Höhe von 2,1 Mio. Euro (2008: Gewinn in Höhe von  4,3 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie beträgt -0,65 Euro (2008: 1,34 Euro). Die Eigenkapitalquote beträgt 50,6 Prozent (2008: 50,2 Prozent). Der ergebnisabhängigen Dividendenpolitik des Konzerns entsprechend, wollen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 11. Mai 2010 statt einer Bardividende die Ausgabe von Berichtigungsaktien im Verhältnis 10:1 aus einer von der Hauptversammlung noch zu beschließenden Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln vorschlagen. Diese Maßnahme soll der Stärkung der Liquiditätsreserven dienen und die notwendige Basis zur Finanzierung von zukünftigen Investitionen in Forschung und Entwicklung sichern.

Aufgrund der Zahlen im Geschäftsjahr 2009 leitete Data Modul ein umfangreiches eingeleitete Kostensenkungsprogramm ein: Neben Fixkostenreduzierungen wurden auch Personal- und Sachkosteneinsparungen umgesetzt. Diese Maßnahmen sollen im laufenden Geschäftsjahr 2010 zu deutlichen Einsparungen führen.