»Das sensitive Auto«

Für das Ausstellungsmodul »Das sensitive Auto« des Verkehrshauses Luzern, das über 60 elektronische Steuergeräte und Sensoren zeigt, hat Bosch die Partnerschaft übernommen.

Sensoren übernehmen in modernen Fahrzeugen immer vielfältigere Aufgaben – egal ob für Komfort- oder Sicherheitssysteme. Diese Systeme sicht- und begreifbar zu machen, ist das Ziel des Ausstellungsmoduls »Das sensitive Auto« des Verkehrshauses Luzern, wofür Bosch nun die Partnerschaft übernommen hat.

Auf einer fünf auf zwei Meter großen Plattform zeigt das Exponat über 60 elektronische Steuergeräte und Sensoren. Alle Elemente befinden sich scheinbar schwebend an ihrem originalgetreuen Platz im Fahrzeug und machen dadurch dessen räumliche Silhouette sichtbar. Zwei Multimedia-Stationen neben dem »sensitiven Auto« geben den Besuchern weitere Informationen darüber, welchen Beitrag Sensoren in modernen Fahrerassistenz-Systemen wie zum Beispiel dem Elektronischen Stabilitäts-Programm (ESP), dem Abstandsradar (ACC) oder dem Nachtsichtsystem Night Vision leisten, um Unfälle zu verhindern oder abzumildern.

»Über die Sensorik entwickeln Assistenzsysteme ein eigenes Verständnis für die Fahrsituation. Sie entlasten und unterstützen den Fahrer, warnen ihn im kritischen Augenblick und greifen notfalls sogar selbsttätig in Fahrmanöver ein«, erklärt Martin Wieser, Leiter der Automotive-Sparte von Bosch in der Schweiz. »Durch die Kooperation mit Bosch wird es uns möglich, die Bedeutung der Sensortechnik in modernen Autos für Laien verständlich und gleichzeitig authentisch darzustellen«, fügt Daniel Schlup, Leiter der Ausstellungen des Verkehrshauses Luzern, an.

Das größte Technikmuseum der Schweiz haben im vergangenen Jahr über 870.000 Menschen besucht. Auf mehr als 20.000 Quadratmetern Fläche wird dort eine große Zahl an Land-, Wasser und Luftfahrzeugen präsentiert.