DaimlerChrysler verbessert optisches Prüfverfahren

In vielen Fällen liefern Kameras bessere Ergebnisse bei der optischen Qualitätskontrolle von Bauteilen als das menschliche Auge. Dabei ist es allerdings notwendig, die Positionen der Kameras sowie die Beleuchtung richtig zu berechnen.

Die Geometrie der Bauteile, reflektierende Metallflächen oder schwer einsehbare Stellen an Motoren stellen dabei besondere Anforderungen an diese Berechnungen. Bisher konnten die letzten Schritte dieser optischen Qualitätskontroller erst nach dem Aufbau einer vollständigen Produktionszelle umgesetzt werden.

DaimlerChrysler hat nun ein dreidimensionales optisches Prüfverfahren entwickelt, welches bereits alle Parameter während der Planungsphase der Produktionszellen berechnet. Das Überprüfen und Anpassen aller Einstellungen entfällt somit. Außerdem vergleicht das automatische Prüfverfahren bewegliche Teile, wie Schläuche und Kabel, mit den Konstruktionsplänen und kann so erkennen, ob sie richtig befestigt sind.