Continental setzt auf Elektronik-Wachstum in Asien

Der internationale Automobilzulieferer Continental investiert in den Ausbau seines Werks in Calamba auf den Philippinen.


Continental hat sein zweites Produktionswerk in Calamba auf den Philippinen eröffnet. Zu den in Calamba gefertigten Produkten gehören neben Drehraten-, Beschleunigungs- und Raddrehzahlsensoren auch Fahrwerks-, passive Sicherheits- und ADAS-Komponenten aus der Division Chassis & Safety sowie Steuergeräte, Getriebesteuerungen, Sensoren und Aktuatoren aus der Division Powertrain.

2009 werden bei Continental Temic Electronics Phils. Inc. etwa 800 Arbeitsplätze vorhanden sein, sobald weiterer Teil des Werks den Betrieb aufnimmt. Continental ist bereits seit Oktober 2004 in Calamba präsent und fertigt mit 585 Mitarbeitern vor allem Fahrwerks-, Sicherheits- und Antriebskomponenten.

Das neue Gebäude mit einer Fläche von fast 10.000 m2 dient zum Ausbau der Fertigung, damit die steigende Nachfrage nach Fahrzeugelektronik bedient werden kann. Dabei werden die elektronischen Komponenten nicht nur nach Asien sondern in die ganze Welt exportiert. Neben der Fertigung von mechatronischen und elektronischen Bauteilen befinden sich in dem neuen Gebäude auch Büros, Lagerräume sowie Labors und Prüfstände.

Künftig wird Continental im Werk Calamba jedes Jahr auf drei Fertigungsstraßen sechs Millionen Sensor-Cluster und auf zwei weiteren Fertigungsstraßen 1,3 Mio. Getriebesteuerungsmodule herstellen. Ferner ist geplant, auf vier Fertigungsstraßen Drucksensoren und auf zwei Fertigungsstraßen Sensorelemente für Raddrehzahlsensoren zu fertigen und deren Stückzahl auf acht Millionen bzw. 32 Millionen Stück pro Jahr zu steigern. Die Investition ist Teil einer Strategie, die darauf abzielt, die Präsenz des Unternehmens und die Produktionskapazitäten in Asien zu
stärken und auszubauen und so bis 2015 20 bis 25 Prozent des Gesamtumsatzes in dieser Weltregion zu erwirtschaften.