Continental: Jobabbau wird konkret

Rund 2000 Stellen stehen bei Conti zur Disposition. Dies berichtet die FTD. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden, man will die normale Fluktuation von zwei bis drei Prozent nutzen. Dies würde bereits 1500 Stellen betreffen.

Nach der Übernahme von Siemens VDO macht Continental mit dem Stellenabbau jetzt ernst. Aus dem Konzernumfeld war zu hören, dass ungefähr 2000 Stellen wegfallen sollen. Die Gewerkschaft IG Metall hatte den Abbau von bis zu 7000 Jobs befürchtet. In einem Wirtschaftsausschuss wolle Conti-Personalchef Heinz-Gerhard Wente die Betriebsräte im Konzern über die Pläne informieren. Conti wolle betriebsbedingte Kündigungen vermeiden, hieß es. Zudem sei auch geplant, in einigen Geschäftszweigen Personal aufzustocken.

Vor allem die alte VDO-Zentrale in Regensburg galt als sehr gefährdet. Die gemeinsame Verwaltung zieht Conti nämlich am Hauptsitz in Hannover zusammen. Doch sollen die Bereiche Inneneinrichtung und Antriebe von Regensburg aus geführt werden. Conti prüfe auch, die Bereiche für Forschung und Entwicklung an einem Standort zusammenzulegen.

Bei VDO will Konzernchef Wennemer bis 2010 eine Rendite von zehn Prozent erzielen. Erreichen will er dies unter anderem durch die Zusammenlegung von Verwaltung, Service und Logistik sowie Einsparungen im Einkauf.