Continental investiert in Enax zum Ausbau seiner Li-Ionen-Technologie

Die beiden Unternehmen wollen in einer exklusiven Kooperation Li-Ionen-Zellen für künftige Hybrid- und Elektroantriebe in Automobilen entwickeln.

Continental erwirbt einen Anteil von 16 Prozent an Enax. Gemeinsam sollen Sicherheit, Lebensdauer und Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien weiter verbessert werden. Ziel der geplanten Aktiviäten ist es, die nächste Generation von Lithium-Ionen-Batterien für
Hybridantriebe entwickeln.

»Entsprechend unseren Bewertungskriterien bietet Enax die größte Bandbreite an Know-how bei leistungsfähigen Lithium-Ionen-Zellen, sowohl was die Zellenmaterialien anbelangt, als auch hinsichtlich des Zellen-Designs«, sagt Continental-Vorstandsmitglied Dr. Karl-Thomas Neumann.
 
Enax bringt mehr als zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet von Lithium-Ionen-Zellen für den automobilen Einsatz in die Zusammenarbeit ein, inklusive der Zellentechnologie und der chemischen Zusammensetzung. »Mit dieser Kooperation bündeln wir unsere Innovationskraft und legen die technologische Basis für Hochleistungsenergiespeicher der nächsten Generation«, erläutert Jörg Grotendorst, Leiter der Business Unit Hybrid bei Continental. Grotendorst wird künftig auch im Board of Directors bei Enax vertreten sein.

Zum Ende des Jahres wird Continental mit der Serienfertigung einer Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie für den Mercedes S 400 BlueHYBRID beginnen.