Conti entwickelt Infotainment-System für Better Place

Der Automobilzulieferer Continental hat von Better Place den Auftrag zur Entwicklung von Infotainment-Systemen erhalten. Die ersten Systeme liefert Continental bis Ende 2009 an Better Place und ermöglicht so Tests mit Elektroautos in Israel und Dänemark. Basierend auf dem Fahrzeugsystem von Continental kann die Better Place-Software dem Fahrer eines Elektrofahrzeugs jederzeit mitteilen, wann und wo das Auto geladen werden kann.

Zusätzlich ermöglicht das System dem Fahrer jederzeit mit dem Better-Place-Netzwerk Kontakt aufzunehmen und kontinuierlich aktuelle Daten über den Fahrzeugzustand zu erhalten.

Für Helmut Matschi, Leiter der Division Interior und Mitglied des Vorstands der Continental AG, ist der Auftrag von Better Place ein wichtiges Zeichen: "Die Verbindung zwischen Auto, Better-Place-Netzwerk und Fahrer wird über die von uns zu entwickelnde Head-unit gewährleistet sein."  

Der Fahrer erhält über die Head-unit auf Wunsch genaue Informationen zum Ladezustand seiner Batterien und der Lademöglichkeiten. Dabei verbindet das Better-Place-Service-Netzwerk Ladestationen und automatische Batteriewechselstationen. Das Netz übernimmt die Koordination der Ladevorgänge und optimiert den Energiebedarf. Bei Fahrten, die weiter als eine Batterieladung reichen, erhält der Fahrer über die Navigations-Software die Information, wo er auf seiner Route die Batterien wechseln lassen kann. Der Fahrer wird über das System auch Zugriff auf digitale Medien und Informationsdienste haben.  

Mit der Multimedia- und Telematik-Einheit steht das Elektroauto im ständigen Kontakt mit der Mobilitätszentrale von Better Place, beispielsweise per WLAN oder Mobilfunkverbindung. Um sicherzustellen, dass das System über die gesamte Fahrzeuglebensdauer aktuell bleibt, können Systemaktualisierungen über unterschiedliche Schnittstellen eingespielt werden, zum Beispiel auch über eine sichere Internet-Verbindung.