Chrysler-Chef: Geplante Verbrauchssenkung kostet Jobs

Chrysler-Chef Tom LaSorda sieht durch die geplante weitere gesetzliche Verschärfung des Flottendurchschnittsverbrauchs in den USA zehntausende Arbeitsplätze gefährdet.

Die Pläne des Senats würden jeden Chrysler um fast 40 Prozent teurer machen.

In einer E-Mail forderte LaSorda deshalb 30 000 Beschäftigte auf, sich bei den für ihren Bundesstaat zuständigen Abgeordneten für den Alternativvorschlag der Senatoren Carl Levin und Christopher Bond stark zu machen.  

Dieser Gegenvorschlag sieht unter anderem vor, dem Energieministerium mehr Geld für die Förderung der Entwicklung von Hybridfahrzeugen und sauberen Dieselmotoren zur Verfügung zu stellen. Die Regierung wird außerdem aufgefordert, ihre Flotte von Lieferwagen selbst auf Hybridantrieb umzustellen.

Die Pläne für neue Höchstwerte beim  Flottendurchschnittsverbrauch der Hersteller seien ohne Rücksicht auf die Arbeitsplätze, die Abhängigkeit vom Öl und die Kosten festgesetzt worden, sagen die Kritiker. Ton LaSorda spricht davon, dass jeder Chrysler 6700 Doller mehr kosten würde und das Unternehmen in den ersten fünf Jahren elf Billionen Dollar aufwenden müsste, wenn die neuen Grenzwerte eingeführt würden. (autoreporter)