Christoph Huß ist neuer FISITA-Präsident

Christoph Huß, Leiter Entwicklung Ausland, Typzulassung und Verkehrsmanagement bei BMW, ist neuer Präsident der Féderation Internationale des Sociétés d'Ingénieurs des Techniques de l´Automobile (FISITA) für den Zeitraum 2008 bis 2010.

Sein Amtsvorgänger, Dr. Akihiko Saito von Toyota, bekleidete das Amt seit dem Jahr 2006. »Ich bin überzeugt, dass FISITA weiterhin wachsen und zukünftig mehr leisten muss, wenn wir einen Beitrag zu den globalen Anstrengungen der Industrie leisten wollen. Dies trifft insbesondere auf die Bereiche Energie, Umwelt und Sicherheit zu«, erklärte Huß.

Laut Huß muss sich die FISITA und die Automobilindustrie großen Zukunftsherausforderungen stellen, um die Entwicklung alternativer Antriebe voranzutreiben. »Sie könnte uns an die äußersten Grenzen des heutigen Ingenieurwissens und des Machbaren führen und Vorbote der Neuerfindung des Automobils sein«, so Huß weiter. Die Herausforderungen, denen die Automobilindustrie derzeit und zukünftig ins Gesicht sieht, seien global. Deshalb müssen ebenso die Lösungen global vorangetrieben werden.

Huß begann seine Karriere 1983 bei BMW als Ingenieur in der internationalen Homologierung. 1985 wurde er Manager Produktinformation und Sprecher für Technologie bei BMW. Zwischen 1989 und 1991 war er als Sprecher für Technologie für BMW Nordamerika tätig, bevor er 1991 als Manager Verkehr / Sicherheit im Bereich Verkehr und Umwelt nach Deutschland zurückkehrte.

Im Jahr 1997 wurde er zum Beauftragten des Vorstands für Verkehr und Umwelt bei BMW ernannt. Seit 2002 bekleidete er die Position des Leiters Wissenschaft, Verkehr, Fahrzeugtechnische Vorschriften. Zudem ist Christoph Huß ehrenamtlicher Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik.