Chevy Volt: LG Chem sticht Conti aus

Für sein Elektroauto Volt baut General Motors ein Batteriewerk für die Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien in Michigan, USA. Den Auftrag für die Lieferung der Lithium-Ionen-Zellen erhielt LG Chem - somit entging Continental ein Großauftrag.

Die Batteriezellen für den Volt basieren auf Lithium-Ionen-Zellen von LG Chem, die zusammen mit anderen Batteriekomponenten im neu entstehenden Batteriewerk in Michigan zu Modulen zusammengefügt werden. Mit dem Bau dieses Werkes soll bereits in den nächsten Monaten begonnen werden. Die Produktionsanlagen für die Montage der Batteriemodule sollen im Jahr 2010 installiert werden.

Bis zur Fertigstellung des Werkes in Michigan wird LG Chem fertige Batteriemodule für den Volt an GM liefern, die der US-Autobauer bereits seit 16 Monaten in Prototypen testet. »Wir wählten LG Chem als Batteriezellen-Lieferanten, da sich die LG-Zellen in den vergangenen Testmonaten als leistungsfähig, effizient und langlebig erwiesen haben«, erklärte Rick Wagoner, Chairman und CEO von General Motors.

Darüber hinaus gab GM Einzelheiten seiner zukünftigen Batterie-Strategie bekannt. GM plant das größte Batterieforschungslabor in den USA zu errichten, um Tests  verschiedener Speichertechnologien, wie der Lithium-Ionen- oder der Nickel-Metallhydrid-Technologie durchführen zu können. Außerdem will GM die Herstellungs-Kapazitäten für Batteriemodule schrittweise ausbauen, um die steigende Inhouse-Nachfrage (geplante Hybrid- und Elektrofahrzeuge) bedienen zu können.