Bosch plant Übernahme der Holger Christiansen A/S

Zur Stärkung des Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket baut Bosch das Geschäft mit instandgesetzten Startern/Generatoren aus. Die Transaktion bedarf noch kartellrechtlicher Genehmigungen.

Die Bosch-Gruppe will von der Hella KGaA Hueck & Co die Holger Christiansen A/S – einen Instandsetzer von Startern/Generatoren und Händler von Automobilelektrik-Ersatzteilen – mit ihren sämtlichen Tochtergesellschaften sowie den Marken HC-Parts und Cargo übernehmen. Die Holger Christiansen A/S erwirtschaftete 2006/2007 einen Umsatz von 112 Millionen Euro. Das Unternehmen hat je einen Produktionsstandort in Dänemark, Deutschland, der Slowakei und der Ukraine sowie sieben Verkaufsstandorte in Europa und einen in den USA. Insgesamt sind dort rund 900 Mitarbeiter beschäftigt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen.

»Wir wollen die Position von Bosch als führendem Anbieter aufgearbeiteter Kfz-Teile im Automotive Aftermarket weiter stärken – besonders im zentralen Bereich der Starter/Generatoren«, sagte Peter Tyroller, Bosch-Geschäftsführer und verantwortlich für den Verkauf Automobil-Erstausrüstung sowie den Geschäftsbereich Automotive Aftermarket. Bosch stärkt mit der Übernahme seine Position als Instandsetzer von Startern/Generatoren und erweitert sein Produktsegment der Autoelektrik-Ersatzteile für Fachwerkstätten und -handel. Mit seinem Austauschteile-Programm »Bosch Exchange« will das Unternehmen auch einen aktiven Beitrag zur Umwelt- und Ressourcen-Schonung leisten.

Die Holger Christiansen A/S wurde 1963 gegründet, gehörte seit 1998 zu 100 Prozent der Hella KGaA Hueck & Co und soll in den Bosch-Geschäftsbereich Automotive Aftermarket integriert werden.