Bosch Diagnostics stärkt Chinageschäft

Mit der Übernahme des chinesischen Diagnosegeräte-Spezialisten Weicon will Bosch den chinesischen Markt für Werkstattausrüstung ausbauen. Geplant ist ein Kompetenzzentrum für Hardware und Software.

Der Kaufvertrag zur Übernahme der Shenzhen Wei Ning Da Industrial Co Ltd (Weicon) in Shenzhen, China, wurde am 11. März 2008 unterzeichnet. Die Zustimmung der Behörden steht noch aus. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

Weicon hat 2007 mit rund 100 Mitarbeitern einen Umsatz von rund drei Millionen Euro (rund 27,4 Millionen chinesische Renminbi) erzielt. Bosch will durch den Kauf den Produktbereich Diagnostics auf dem chinesischen Markt stärken und das existierende Handelsgeschäft ausbauen. Zudem erwirbt Bosch eine Entwicklungs- und Fertigungsbasis für Diagnosegeräte in China und baut seine Software-Entwicklung dort weiter aus.

»Mit der Übernahme runden wir unser Produktangebot im mittleren Preissegment ab. Das ist für die Region Asien/Pazifik und insbesondere den chinesischen Markt interessant«, sagt Dr. Hans-Peter Meyen, Mitglied des Bereichsvorstands im Geschäftsbereich Automotive Aftermarket.

Bosch will das Weicon-Geschäft künftig zum Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Fertigung von Hardware- und Softwarekomponenten für Diagnosegeräte in China aufbauen.