Prognosen BMW: Vorsichtiger Optimismus für 2013

Soll Ende 2013 auf den Markt kommen: der BMW i3.
Soll Ende 2013 auf den Markt kommen: der BMW i3.

BMW blickt nach einem ausgezeichneten 2012 vorsichtig optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr. 2013 sollen elf neue Modelle an den Start gehen. Bis Ende 2014 wird die Modellpalette um insgesamt 25 neue Modelle erweitert, zehn davon ohne Vorgänger.

„Wir wollen unseren Absatz im laufenden Jahr erneut steigern und damit eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen erreichen“, betont Norbert Reithofer, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG. Er führt fort: „Angesichts hoher Aufwendungen für neue Technologien und Modelle sowie Investitionen in das Produktionsnetzwerk erwarten wir ein Konzernergebnis vor Steuern in der Größenordnung des Jahres 2012.“

Im Segment Automobile geht die BMW Group im Gesamtjahr 2013 unverändert von einer EBIT-Marge im Korridor von 8 bis 10 Prozent aus. Das Unternehmen beabsichtigt, über das Jahr 2013 hinaus und damit nachhaltig eine EBIT-Marge von 8 bis 10 Prozent zu erreichen. Die Bandbreite kann dabei in Abhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zukünftig auch über- oder unterschritten werden.

Im Rahmen der Strategie Number ONE, die der Hersteller seit 2007 kontinuierlich verfolgt, wurden zahlreiche Fahrzeugkonzepte, darunter der BMW i3, sowie die Technologie zur Verbrauchsreduzierung EfficientDynamics vorangetrieben. Seit Ende des Jahres 2012 bietet die BMW Group 73 Modelle mit Emissionen von maximal 140 g/km an, vor fünf Jahren waren es lediglich 27 Modelle. Im Durchschnitt weist die Fahrzeugflotte des Unternehmens heute einen Kraftstoffverbrauch von 5 Litern Diesel bzw. 6,3 Litern Benzin pro 100 km aus.

Das laufende Jahr steht bei der BMW Group ganz im Zeichen der Elektromobilität. „Die Zukunft gehört denen, die etwas wagen“, so Reithofer. Bereits im Januar 2013 ist das erste Vorserienfahrzeug des BMW i3 vom Band gelaufen. Ende des Jahres soll das Fahrzeug auf den Markt kommen. „Für den BMW i3 sind bereits einige hundert Vorbestellungen eingegangen“, unterstreicht Reithofer.

Besonderheit: Der BMW i3 verfügt über eine Fahrgastzelle aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) und ein Chassis aus Aluminium. So wird das Fahrzeug 250 bis 350 kg leichter sein als ein herkömmliches Fahrzeug mit Elektromotor. Die Reichweite des BMW i3 liegt bei rund 150 km und ist nach den Erfahrungen des OEMs mit den Testflotten von MINI E und BMW Active E völlig ausreichend. Sie lässt sich auf Wunsch des Fahrers durch einen Range Extender weiter erhöhen.