Elektromobilität BASF investiert in Batterietechnologie

Das Chemieunternehmen BASF hat angekündigt seine Aktivitäten im Bereich Elektromobilität zu verstärken. Neben Komponenten für den Leichtbau und das Wärme-Management, steht vor allem die Batterietechnologie im Fokus.

In den kommenden fünf Jahren wird die BASF daher einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in Forschung, Entwicklung und Produktionsaufbau von Batteriematerialien investieren. Teil dieser Aufwendungen ist auch der Bau einer Produktionsanlage für fortschrittliche Kathodenmaterialien in Elyria im US-Bundesstaat Ohio. Die neue Anlage mit einem Investitionsvolumen von mehr als 50 Mio. Dollar soll ab Mitte 2012 den Markt mit Kathodenmaterialien zur Herstellung leistungsstarker Lithium-Ionen-Batterien versorgen

Neben innovativen Materialien für Kathoden ist die BASF vor kurzem auch in die Entwicklung von Elektrolyten eingestiegen.

„Mit dem Einstieg in das Elektrolytgeschäft erweitern wir unser Portfolio innovativer Lösungen für hochleistungsfähige Lithium-Ionen-Batterien und können in Zukunft als Systemanbieter die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden im Bereich der Elektromobilität unterstützen“, betonte Dr. Andreas Kreimeyer, BASF-Vorstandsmitglied und Sprecher der Forschung. Neben Materialien für Lithium-Ionen- Batterien, zu denen auch Lösungen für Anoden und Separatoren gehören, forscht die BASF außerdem an zukünftigen Batteriekonzepten wie Lithium-Schwefel oder Lithium-Luft.