Kemet Automotive-qualifizierte Polymer-Elektrolytkondensatoren mit hoher Zuverlässigkeit

Die neuen KO-CAPs von Kemet eignen sich etwa für Netzteilentkopplungen.
Die neuen KO-CAPs von Kemet eignen sich etwa für Netzteilentkopplungen.

Stabilität und Beständigkeit auch bei rauen Umgebungsbedingungen sollen die ab sofort bei SE Spezial-Electronic erhältlichen High Performance Automotive Grade Polymer-Elektrolytkondensatoren (KO-CAPs) der T591-Serie von Kemet auszeichnen.

Durch Optimierungen des Polymermaterials, des Designs und des Fertigungsprozesses konnten nach Angaben des Herstellers sowohl die Zuverlässigkeit als auch die Leistungswerte weiter gesteigert werden. So bieten die 500 Stunden bei +85 °C und 85 % relativer Luftfeuchtigkeit unter Spannung getesteten KO-CAPs nun bis zu 50 V Nennspannung, wobei sich die effektiv nutzbare Spannung beim Voltage Derating anders als bei reinen Tantalkondensatoren nicht um bis zu 50, sondern lediglich um 10 bis 20 Prozent reduziert.

Die für einen weiten Betriebstemperaturbereich von -55 °C bis + 125 °C ausgelegten Kondensatoren sind mit Kapazitäten von bis zu 330 µF erhältlich und können sowohl an 12-V- als auch an 24-V-Stromschienen angeschlossen werden. Zu den weiteren Merkmalen zählen ein sehr niedriger ESR-Wert und ein geringerer Kapazitätsverlust bei höheren Frequenzen. Dies führt in vielen Designs zu einer Reduzierung der benötigten Bauteile, was wiederum deutliche Platz- und Kosteneinsparungen zur Folge hat.

Die neuen KO-CAPs eignen sich für Netzteilentkopplungen oder als Filter in Applikationen, in denen hohe Temperaturen oder eine hohe Luftfeuchtigkeit auftreten können. Zu den typischen Einsatzbereichen zählen beispielsweise die Automobilelektronik, das Transportwesen, die Telekommunikation, die Industrieelektronik und die Avionik.