Autoliv: Infineon-ICs für Gurtstraffersysteme

Autoliv setzt in seiner neuen Generation von Gurtstraffersystemen auf Leistungshalbleiter der NovalithIC-Familie von Infineon. Mit mehr als 110 Millionen verkaufter Gurtsysteme im letzten Jahr hält Autoliv mehr als ein Drittel am Weltmarkt für Sicherheitsgurte.

Autoliv verwendet in seinen »Active Seatbelts« einen Elektromotor mit Elektroniksteuerung, der den Sicherheitsgurt je nach Belastung während der Fahrt automatisch lockerer lässt oder strafft. Melden die Sicherheitssysteme des Fahrzeugs einen drohenden Zusammenstoß, werden die Sicherheitsgurte innerhalb von Millisekunden vor dem Aufprall gestrafft.

Leistungshalbleiter müssen den Elektromotor dazu kurzfristig mit der notwendigen Energie und damit relativ hohen Stromstärken versorgen. Dafür setzt Autoliv Infineons NovalithICs ein, die die Steuerung und Stromversorgung des Elektromotors übernehmen. Die Produktion der »Active Seatbelt«-Systeme läuft zurzeit an und werden vorerst im Premium-Fahrzeugsegment zum Einsatz kommen.

»Die Kombination aus unserer Erfahrungen im Bereich Sicherheitssysteme und Infineons Kompetenz bei Halbleitern hat zur Entwicklung des neuen Konzepts von aktiven Gurtstraffern geführt«, sagte Steve Rode, President von Autoliv. »Wir wollen immer intelligentere Chips entwickeln, die Fahrzeuge sicherer, komfortabler und energieeffizienter machen«, ergänzte Claus Geisler, Senior Vice President and General Manager der Automotive Division bei Infineon.