Audi verstärkt Kooperation mit Hochschule Ingolstadt

Audi und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften FH Ingolstadt weiten ihre strategische Partnerschaft für Forschungen in verschiedenen Bereichen der Produktions- und Automatisierungstechnik aus.

Noch im Februar startet das neue Kompetenzfeld »Produktions- und Automatisierungstechnik« am Institut für Angewandte Forschung (IAF), für Projekte aus den Bereichen Mobile Robotik, Karosseriebau, Automatisierungstechnik, Widerstandspunktschweißen, Lackmischverfahren oder Logistik. Hierfür entsendet Audi Dr.- Ing. Joachim Wloka aus dem Geschäftsbereich Produktion an die Hochschule. Er übernimmt für Audi die Leitung des neuen Kompetenzfeldes und wird noch im Februar sein Büro im IAF beziehen. Seitens der Hochschule wird der Bereich vom stellvertretenden wissenschaftlichen Leiter am IAF, Prof. Dr. Johann Schweiger, geführt.

»Ein Unternehmen, das den ‚Vorsprung durch Technik‘ für sich reklamiert, kann nicht darauf verzichten, den wissenschaftlichen Puls der Zeit zu fühlen«, erklärt Dr. Werner Widuckel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Audi das verstärkte Engagement des Automobilherstellers. »Das IAF der Hochschule Ingolstadt ist dafür die ideale Plattform. Wir freuen uns einen Partner am Standort Ingolstadt zu haben, mit dem wir gemeinsam nachhaltig Kompetenz in Engpassqualifikationen aufbauen können.«

»Das Kompetenzfeld ‚Produktions- und Automatisierungstechnik‘ wird die Attraktivität des Ingenieurstudiums weiter steigern. Es dient dem Wissenstransfer zwischen Hochschule und Audi«, so Widuckel weiter. Mit derzeit 15 Projekten im IAF, davon fünf im Kompetenzfeld ‚Produktions- und Automatisierungstechnik‘, gehört Audi zu den stärksten Kooperationspartnern des Instituts. »Die unmittelbare Vernetzung und die langfristige, nachhaltige Sicherung von Know-how sowie die Ausweitung der fachlichen Zusammenarbeit sind die maßgeblichen Ziele der Kompetenzfeldgründung«, sagt Prof. Dr. Gunter Schweiger, Präsident der Hochschule Ingolstadt, zu den Gründen des Zusammenschlusses.

Waren kurz nach Gründung des IAF im Jahr 2004 zehn wissenschaftliche Mitarbeiter am IAF tätig, so hat sich diese Zahl bis heute mehr als verdreifacht. »Damit einhergegangen ist auch eine deutliche Ausweitung des Forschungs- und Transferpotenzials der Hochschule
Ingolstadt«, so Schweiger weiter. Durch die Bündelung der Forschungsaktivitäten der Hochschule in Kompetenzfeldern könne das Forschungspotenzial besser erschlossen werden.