Audi startet A4-Produktion in Indien

Audi startet mit der Montage des neuen Audi A4 im indischen Aurangabad. Laut Planung sollen bis zum Jahr 2015 rund 11.000 A4 in Indien vom Band rollen. Dafür investiert der Ingolstädter Autobauer rund 30 Millionen Euro in das Werk Aurangabad.

»Das im Juli auf dem indischen Markt eingeführte Modell ist neben dem A6 das zweite Audi Modell, das nun im Werk Aurangabad gefertigt wird. Bis zum Jahr 2015 werden wir insgesamt rund 11.000 A4 und 7.000 A6 in Indien produzieren und mehr als 30 Millionen Euro in den indischen Produktionsstandort investieren«, sagte Frank Dreves, Produktionsvorstand von Audi.

Indien ist für Audi einer der wichtigsten Wachstumsmärkte der Zukunft. »Unsere Auslieferungen an Kunden stiegen in den ersten acht Monaten dieses Jahres um mehr als 190 Prozent auf rund 700 Einheiten gegenüber dem Vorjahr«, sagt Peter Schwarzenbauer, Vorstand Vertrieb und Marketing bei Audi. »Auch bei unserem Händlernetz machen wir Fortschritte. Es wird derzeit auf zwölf Standorte erweitert.«

50 Beschäftigte arbeiten in der Audi Completely-Knocked-Down-(CKD)-Produktion in einem eigenen Bereich des Konzernwerks in Aurangabad. Das indische Team hat sich durch Schulungen in den Bereichen Produktion, Elektronik, Logistik und Qualität im Werk Neckarsulm auf seine Aufgaben vorbereitet.

Im Jahr 2009, dem ersten vollen Produktionsjahr, sollen im Einschichtbetrieb 640 Audi A4 Limousinen montiert werden. Hinzu kommen im nächsten Jahr 380 Audi A6. Für dieses Jahr strebt Audi in Indien einen Absatz von 1.000 Automobilen über die gesamte Modellpalette an. Bis 2010 sollen es jährlich 3.000 sein, und bis 2015 heißt das Ziel 10.000 Einheiten pro Jahr.