ATX sucht Partner in Europa

Wie der amerikanische Telematik-Spezialist ATX heute mitteilt, plant das Unternehmen, den europäischen Markt in naher Zukunft in Kooperation mit Drittunternehmen zu bedienen. Hierfür sucht ATX mögliche Partner.

 ATX folgt damit seiner Strategie in Asien und Südamerika. In diesen Regionen hat ATX Abkommen mit ansässigen Zulieferern, etwa Betreibern von Call-Center-Diensten und technischen Betrieben. »Unser Wissen mit dem Know-how von Zulieferern vor Ort zu verbinden, haben wir als starkes Geschäftsmodell in Märkten erfahren, die wir in letzter Zeit betreten haben«, erläutert Steve Millstein, President von ATX, die Pläne des Unternehmens. »Selbst in den USA – unserem Heimatmarkt – ist durch Akquisition eine Partnerschaft mit Cross County Automotive Services entstanden, um unsere Telematik-2-Expertise mit deren Notfall- und Pannendiensten und Versicherungs-Services zu kombinieren.«

ATX betreibt bereits ein Telematik-Zentrum in Düsseldorf für Fahrer in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Durch Verträge mit Drittunternehmen werden auch Fahrer in Spanien, Belgien, Hol-land und Luxemburg bedient. Schon seit Längerem wünscht sich ATX, eCall- und andere »connected vehicle«-Dienste in der gesamten Europäischen Union zur Verfügung zu stellen.

ATX hat den europäischen Markt im Jahr 2003 mit der Akquisition von Passo betreten, einem Geschäftsbereich von Mannesmann/Vodafone. So war ATX Europa unter anderem an den Entwicklungen von webbasierten Inhalten für Fahrzeuge beteiligt.